Es ist nicht nur nützlich, die richtigen Strategien für mehr Ordnung in Haus und Büro zu kennen, ebenso wichtig sind die richtigen Ordnungshelfer.
In einer kleinen Serie stelle ich Ihnen die besten Ordnungshelfer vor.
Der erste wirklich nützliche Ordnungshelfer ist ein ganz einfacher Einkaufskorb aus Plastik, der im Handel nicht mehr als 3 Euro kostet.
Ich habe 6 Stück davon und sie sind meistens alle im Einsatz:
- Abends räume ich die Tische im Wohnzimmer und Eßzimmer ab, nehme alles mit raus, was nicht in diese Räume gehört. Dazu nutze ich den Korb. Dieser steht eigentlich den ganzen Tag über im Wohzimmer versteckt unter dem Tisch. So kann ich alles, was wieder in andere Räume gebracht werden muss, gleich hinein tun.
- Wenn ich den Geschirrspüler ausräume, finde ich es sehr zeitraubend, immer nur 2-3 Teile herauszunehmen und dann einzeln in den Schrank einzuräumen. Das saubere Geschirr kommt in den Korb, den stelle ich auf den Tisch und verteile dann alles in die richtigen Schränke. Das geht wesentlich schneller und man muss sich nur einmal bücken.
- Eine gute Idee wäre es auch, in jedes Kinderzimmer einen solchen Korb zu stellen. Abends schauen sich die Kids im Zimmer um und überlegen, was nicht mehr hineingehört: Schmutzge Wäsche, Altpapier, schmutziges Geschirr.
Mit dem Korb bringen die Kinder dann morgens alles aus ihrem Zimmer und räumen es gleich an den richtigen Ort. Kleinere Kinder bekommen einen kleinen Korb- auch sie können schon in den Korb stellen, was offensichtlich Müll ist oder gewaschen werden muss. Für die Kinder ist das ein Leichtes- mit einem einzigen Gang haben sie alles erledigt und müssen nicht mehrmals gehen - das erhöht die Motivation doch immens.
- Einen der Körbe nutze ich, wenn ich im Garten arbeite. Hier habe ich Kleingeräte verstaut, Arbeitshandschuhe, Dünger, Samen- alles, was in nächster Zeit aktuell ist. Wenn ich in den Garten gehe, entfällt das lästige Zusammensuchen- ich nehme nur meinen Korb und los geht es.
- Auch im Flur steht ein solcher Korb - er nimmt Flaschen für den Glascontainer auf, manchmal auch Kleidung, die in den Container gehört. Da der Korb gut in den Fahrradkorb passt, ist es kein Problem ihn schnell mitzunehmen, wenn man sich mit dem Rad auf den Weg macht.
- Sollten Sie einen Partner haben, der gerne seine Sachen überall herumliegen läßt, werfen Sie beim Aufräumen einfach alles in seinen persönlichen (Schlampen-)Korb :-) und stellen Sie diesen abends gut sichtbar vor seinen Fernsehsessel. In der Werbepause kann er dann wunderbar seine Sachen dort hinbringen, wo sie hingehören. Ihr Vorteil: Sie haben alles schön ordentlich und geben die Verantwortung für seine Sachen an ihn zurück- kein Ärgern, kein Streiten.
- Wenn ich am Wochenende unsere Post bearbeite, steht immer ein Korb bereit, der als Papierkorb dient. Damit gehe ich dann anschließend gleich zur Papiertonne und das Papier ist aus dem Haus.
- Bekommen Sie manchmal Tiefkühlware ins Haus geliefert? Geben Sie dem Fahrer gleich den Korb und Sie tragen diesen nur noch zur Tiefkühltruhe. Auch damit sparen Sie Zeit und das unangehme kalte Gefühl an Händen und Armen, wenn Sie die Packungen auf dem Arm transportieren.
- Auch als Aufbewahrung für Projekte eignen sich die Körbe gut: Nähen Sie sich gerade ein Kleid oder stricken Sie einen Pullover? Packen Sie alles an Material, die ANleitung etc in den Korb und stellen Sie ihn in einen Schrank. Wenn Sie Lust haben, daran weiter zu arbeiten, nehmen Sie nur den Korb heraus und haben sofort alles parat.
- Auch als schnelle Aufräumhilfe eignet sich der Korb: Wenn überraschend Besuch kommt, dauert es nur 2 Minuten alles Herumliegende in den Korb zu legen. Den stellen Sie dann in einen anderen Raum - fertig. Später können Sie dann in Ruhe wieder alle Gegenstände dorthin bringen, wohin sie gehören. Das ist eine viel bessere Lösung, als alles in verschiedene Schränke zu werfen - das vergößert das Chaos nur.
- Einer meiner Körbe steht auf der ersten Stufe der Treppe, die ins erste Stockwerk führt. Alles, was nach oben gehört, kommt hinein und abends nimmt der erste, der ins Bett geht, den Korb mit nach oben und räumt die Sachen schnell ein. Morgens beim Herunter gehen nehmen wir den anderen Korb mit nach unten, in dem die Sachen für das Erdgeschoss gesammelt wurden: Schmutzige Wäsche, Papier usw. So brauchen wir keinen Wäschekorb im Schlafzimmer, weil die Wäsche immer morgens gleich in den Haushaltsraum gebracht wird. Im Schlafzimmer selbst sollten Sie den Korb aber lieber nicht platzieren, denn schmutzige Wäsche, die offen herumsteht, ist ein Festmahl für die Milben. Wenn Sie aber einen Flur vor dem Zimmer haben, ist das kein Problem.
Tipp: Wenn Sie den Korb oft verwenden, um Müll einzusammeln, verwenden Sie entweder einen der geschlossen ist oder legen Sie eine Plastiktüte auf den Boden des Korbs.
Mit den Körben Ordnung zu halten, spart nicht nur Zeit, sondern macht auch Spaß, weil man immer viel auf einmal erledigen kann. Motivieren Sie Ihre Mitbewohner, die Körbe auch zu nutzen und regelmäßig einen Korb zu füllen bzw. leer zu machen.
Die kleinen Ordnungshelfer bekommen Sie in Drogeriemärkten und auch im Internet
Haben Sie noch Ideen, wie man die Einkaufskörbe für mehr Ordnung einsetzen könnte? Oder kennen Sie tolle Ordnungshelfer- dann schreiben Sie einen Kommentar!
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Schluss mit dem Chaos- der Online-Kurs
Weniger aufräumen, weniger putzen- mehr Ordnung



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